Stand: 25. April 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen von AUREON, einem Einzelunternehmen von Mislav Popovic, Würmstraße 21, 85221 Dachau (nachfolgend „Anbieter"). AUREON erbringt zwei Arten von Leistungen: (1) Agentur-Dienstleistungen (KI-Automatisierungsprojekte) und (2) Software-as-a-Service (SaaS-Tools wie ReviewMate, MahnBot u.a.).
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden (nachfolgend auch „Auftraggeber") über Agentur-Dienstleistungen und/oder die Nutzung von AUREON SaaS-Tools.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden haben keine Geltung, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten ausschließlich im B2B-Bereich, d.h. für natürliche oder juristische Personen, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit handeln. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind ausgeschlossen.
(1) Der Anbieter entwickelt auf Basis einer individuellen Vereinbarung maßgeschneiderte KI-Automatisierungslösungen (Workflows, Integrationen, KI-Systeme) für den Auftraggeber.
(2) Der konkrete Leistungsumfang, Zeitplan und Preis werden im schriftlichen Angebot festgehalten. Das Angebot ist Bestandteil des Vertrags.
(3) Änderungen am vereinbarten Leistungsumfang (Change Requests) werden separat bewertet und schriftlich vereinbart.
(4) Der Anbieter strebt einen Go-Live innerhalb des im Angebot genannten Zeitrahmens an. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, verlängern den Zeitrahmen entsprechend.
(1) Der Anbieter stellt die jeweiligen SaaS-Tools als webbasierte Softwarelösung bereit. Der Umfang ergibt sich aus der aktuellen Leistungsbeschreibung auf der jeweiligen Produktwebsite.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang zu erweitern oder anzupassen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.
(3) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresdurchschnitt an, ausgenommen geplante Wartungsfenster (mindestens 24 h vorher angekündigt).
Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme (E-Mail) des Angebots durch den Auftraggeber zustande. Mündliche Absprachen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.
Der Vertrag kommt durch Registrierung und Buchung eines Tarifs auf der jeweiligen Produktwebsite zustande. Mit der Registrierung akzeptiert der Kunde diese AGB.
(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem schriftlichen Angebot. Alle Preise sind Nettopreise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Zahlungsbedingungen: 50 % Anzahlung bei Vertragsabschluss, 50 % bei Abnahme der fertigen Lösung (Go-Live).
(3) Rechnungen sind zahlbar innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug.
(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen (§ 288 Abs. 2 BGB: 9 Prozentpunkte über Basiszinssatz).
(1) Der monatliche Retainer wird im Voraus abgerechnet. Mindestlaufzeit: 6 Monate (Professional) bzw. 12 Monate (All-Inclusive), danach monatlich kündbar mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende.
(2) Der Retainer deckt: Monitoring der Workflows, automatische Fehler-Alerts, Anpassungen bei API-Änderungen Dritter sowie Weiterentwicklung im vereinbarten Umfang.
(3) Preisänderungen für den Retainer werden mindestens 30 Tage vorher per E-Mail angekündigt.
(1) Die Preise ergeben sich aus der jeweiligen Preisseite des Tools. Alle Preise sind Nettopreise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Zahlung erfolgt monatlich im Voraus per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über Stripe.
(3) Bei erfolgloser Abbuchung erhält der Kunde eine Benachrichtigung; nach 7 Tagen kann der Zugang gesperrt, nach 30 Tagen der Vertrag außerordentlich gekündigt werden.
Das Projekt endet mit Abnahme der Leistung (Go-Live). Danach gilt das unter § 4.2 geregelte Retainer-Verhältnis, sofern vereinbart.
(1) Kündigung schriftlich (E-Mail an m.popovic@aureon-ki.de) mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende, erstmals nach Ablauf der Mindestlaufzeit.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
Kündigung jederzeit möglich; das Abo läuft bis zum Ende des bezahlten Monats weiter. Kündigung über den Account-Bereich oder per E-Mail.
Da AUREON ausschließlich für gewerbliche Kunden (B2B) tätig ist, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB. Etwaige Testphasen bei SaaS-Tools sind eine freiwillige Leistung und enden automatisch ohne Kosten, sofern keine Zahlungsmethode aktiv ist.
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Durchführung des Projekts notwendigen Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig zur Verfügung.
(2) Ansprechpartner auf Kundenseite muss innerhalb von 2 Werktagen erreichbar sein.
(3) Der Kunde ist verantwortlich für alle Aktivitäten, die über seinen Account vorgenommen werden.
(4) Der Kunde darf AUREON-Leistungen nicht nutzen, um Spam zu versenden, Rechte Dritter zu verletzen, irreführende oder rechtswidrige Inhalte zu erstellen oder den Dienst zu überlasten.
(5) Der Kunde ist selbst verantwortlich für die DSGVO-konforme Nutzung, insbesondere wenn er über AUREON-Systeme Daten seiner eigenen Kunden verarbeitet. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) kann auf Anfrage geschlossen werden.
(1) Bei Agentur-Projekten: Sobald die vollständige Zahlung des Projekthonorars eingegangen ist, erhält der Auftraggeber das nicht ausschließliche Recht, die erstellten Workflows und Systeme für seinen eigenen Betrieb zu nutzen. Der Quellcode und die zugrundeliegenden Frameworks (z.B. n8n) bleiben in den jeweiligen Eigentumsrechten.
(2) Bei SaaS-Tools: Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ein.
(3) Vom Kunden eingegebene Inhalte verbleiben im Eigentum des Kunden.
(4) Der Anbieter darf abgeschlossene Projekte (ohne vertrauliche Kundendaten) als Referenz in seinem Portfolio nennen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
(1) AUREON-Leistungen nutzen KI-Technologie (u.a. Anthropic Claude, OpenAI GPT) zur Generierung von Texten, Empfehlungen und Automatisierungen.
(2) Der Kunde ist für die Prüfung und finale Nutzung aller KI-generierten Inhalte selbst verantwortlich. KI-Ausgaben können Fehler enthalten.
(3) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden durch die ungeprüfte Nutzung KI-generierter Inhalte.
(4) KI-generierte Inhalte können rechtliche, steuerliche oder medizinische Themen berühren — in diesen Fällen ist stets ein Fachexperte hinzuzuziehen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist dabei auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal auf das in den letzten 12 Monaten vom Kunden gezahlte Entgelt.
(3) Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, sofern diese auf Handlungen des Kunden oder Ausfälle von Drittdiensten (Cloud-Provider, KI-APIs, Stripe etc.) zurückzuführen sind.
(4) Für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden haftet der Anbieter nicht, soweit gesetzlich zulässig.
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erhaltenen vertraulichen Informationen (Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten, technische Details) streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
(2) Diese Vertraulichkeitspflicht gilt über das Ende des Vertrags hinaus für einen Zeitraum von 3 Jahren.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung von AUREON. Kunden, die selbst Kundendaten über AUREON-Systeme verarbeiten, können einen AVV nach Art. 28 DSGVO anfordern unter: m.popovic@aureon-ki.de.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern. Wesentliche Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung des Schweigens wird in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist, soweit gesetzlich zulässig, Dachau / München.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
(4) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen zu diesen AGB bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
Letzte Aktualisierung: 25. April 2026